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FC United Zürich News

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Drei Verstärkungen für den FC United Zürich / Lugano und Chiasso unterstützen das Perspektiventeam

FC United ist es gelungen, den FC Lugano sowie FC Chiasso vom Projekt des Perspektiventeams zu überzeugen. Aus diesem Grund geben Chiasso und Lugano zwei Spielern die Möglichkeit, ihre Chance in der Promotionleague wahzunehmen und dort zu Spielpraxis zu kommen.
SAFP Präsident Lucien Valloni: “Das ist genau die Idee des Perspektiventeams. Vertragslosen Spielern und jungen Talenten eine zusätzliche Chance zu geben. Schliesslich geht es im Leben meist um zweite Chancen. Wir bieten eine Plattform dafür.”
Die drei neue Spieler:
Alessio Ballante (22) Torhüter vom FC Chiasso, Gioele Franzese (18) Mittelstürmer vom FC Lugano (und an FC Chiasso ausgeliehen) und Ramadani Alban (23), sein Vertrag ist per 30.6.17 beim FC Chiasso ausgelaufen.
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Ein weiterer Schritt in die Professionalität

Nach der Verpflichtung von Lars Hibbeler (med&motion) als hauptamtlichen Physiotherapeut und Masseur für die 1. Mannschaft, hat der FC United Zürich mit Gabor Gerstenmaier einen prominenten Namen als Assistenztrainer verpflichtet und damit einen weiteren grossen Schritt in Richtung Professionalität getan.

Gabor Gerstenmaier, der in Greifensee als Personal Trainer/Fitnessinstruktor arbeitet und im Besitz des A-Diploms im Fussball ist, kam als rumänischer Nationalspieler 1995 in die Schweiz zum FC Luzern, mit dem er in die Super League aufgestiegen ist. Zudem spielte er in der Schweiz noch bei Schaffhausen, Winterthur (Aufstieg in die Challenge League), Baden und Frauenfeld. Bereits in dieser Zeit absolvierte er die ersten Trainer-Ausbildungen im Fussball.

Seine ersten Erfahrungen in der Führung einer Mannschaft sammelte er als Spielertrainer beim FC Oberwinterthur (Aufstieg in die 2. Liga Interrregional). Weitere Stationen waren als Spielertrainer beim FC Bülach (2. Liga Interrregional), von 2007-2010 als Trainer beim SC Brühl SG (Aufstieg in die 1. Liga Classic), von 2010-2011 betreute er die U-14 und U-15-Teams vom FC St. Gallen, von 2011-2012 war er Assistenztrainer der 1. Mannschaft vom FC Schaffhausen (Aufstieg in die 1. Liga Promotion) und der Trainer der U-16 Mannschaft, von 2012-2013 betreute er das U-16 Team vom FC Winterthur, von 2013-2014 war er Trainer bei Red Star ZH (2. Liga Interregional), von 2014-2015 Trainer beim FC Baden (1. Liga Classic) und zuletzt war er bis 18.09.2017 Assistenztrainer unter Domenico Sinardo beim Ligakonkurrenten SC YF/Juventus.

Fussball ist seine Leidenschaft und über 15 Jahre lang konnte er sein Hobby zum Beruf machen. Seine Ziele sind, sich als Trainer weiterzuentwickeln und junge Spieler ausbilden. Gabor Gerstenmaier ist überzeugt von der Kooperation des FC United Zürich mit der Spielervereinigung SAFP (Swiss Association of Football Players). Der FC United Zürich bietet in Zusammenarbeit mit der SAFP die ideale Plattform für vereinslose Spieler und fördert intensiv die Zusammenarbeit mit talentierten U-21-Spielern, welche Unterstützung in ihrer fussballerischen Weiterentwicklung suchen. Dies hat dem Verein auch den 1. Rang in der Zwischenrangliste der U-21 Trophy der Promotion League eingebracht.

Steckbrief
Name: Gerstenmaier
Vorname: Gabor
Geb-Datum: 13.9.1967
Geb-Ort: Siebenbürger (Eltern Ungarn)
Sprachen: Ungarisch, Rumänisch, Deutsch und Italienisch
Nationalität: Schweiz/Ungarn/Rumänien
Kinder: 1 Sohn (Patrick)
Hobbies: Fussball, Skifahren, Tennis, Kino
Lieblingsverein: FC Barcelona

 

 

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FC United Zürich ist das offizielle Team der Spielervereinigung SAFP

FC United Zürich mit dem neuen Vorstand bestehend aus Pino Vastano (Präsident / Kommunikation), Flavio Delli Colli (Vizepräsident / Recht) und Claudio Zanini (Vizepräsident / Sportchef) ist erfreut, mitteilen zu können, dass der Klub die neue Saison in der Promotion League mit viel Enthusiasmus antritt.

FC United Zürich ist nun das offizielle Team der Spielervereinigung SAFP. Die Idee der Kooperation ist, das Konzept des Teams der Vertragslosen, welches SAFP seit mehr als 13 Jahren jeweils im Sommer durchführt, zu erweitern und für die Spieler wie auch Trainer die Möglichkeit zu schaffen, dieses Angebot für das gesamte Jahr nutzen zu können. Darüber hinaus will FC United Zürich den jüngeren Talenten, welche bislang den Durchbruch nicht geschafft haben, eine Plattform für eine neue Perspektive bieten. Deshalb verwenden wir für unser Projekt den Slogan:

FC UNITED ZÜRICH das PERSPEKTIVENTEAM!

FC United Zürich und SAFP wollen einen langfristigen Mehrwert für die Spieler bieten können.

FC United Präsident Pino Vastano: „Der Vorstand freut sich auf die neue Herausforderung und ist überzeugt, dass unser Beitrag zur Erhaltung der Klubvielfalt und Erhaltung der Juniorenteams in der Stadt Zürich sinnvoll ist und gleichzeitig die Kooperation mit der Spielervereinigung SAFP neue Perspektiven eröffnet, um mit dem Team eine gute Saison in der Promotion League zu ermöglichen”.

SAFP Präsident Lucien Valloni: „Ich weiss, dass wir hier weltweit Neuland betreten, weil sich die Spielervereinigung in einem Klub engagiert, doch ich bin überzeugt, dass dies letztlich zum Vorteil der Spieler ist. Wir müssen neue Wege beschreiten, um die Rahmenbedingungen im Profifussball zu verbessern. Unser PERSPEKTIVENTEAM ist ein Beitrag dazu.

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Andy Ladner wird Cheftrainer beim FC United Zürich!

FC United Zürich hat mit Andy Ladner den idealen Trainer für das Perspektiventeam FC United Zürich engagiert. FC United Zürich, ist das offizielle Team der Spielervereinigung SAFP für vertragslose Profis und jüngere Talente, welche bislang den Durchbruch nicht geschafft haben (siehe News vom 20. Juni 2017).

FC United Zürich und SAFP wollen einen langfristigen Mehrwert für die Spieler bieten können und dies ist ein weiterer Schritt in Richtung absolut professionelle Struktur und Ausbildung im Promotion League Team.

Andy Ladner: „Ich bin begeistert von diesem Projekt und ich trete diese Position als Cheftrainer mit grossem Enthusiasmus an. Mich reizt diese Aufgabe sehr, weil ich hier mithelfen kann, ein neues Projekt aufzubauen, um unseren Spielern eine neue Perspektive geben zu können.“

FC United Präsident Pino Vastano: „Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit Andy Ladner und ist stolz, ihn als neuen Cheftrainer der Promition League Mannschaft präsentieren zu können. Wir streben eine langfristige Zusammenarbeit an und daran ist auch Andy Ladner interessiert.“

Claudio Zanini, Sportchef FC United Zürich: „Andy Ladner, ehemaliger Nationalspieler, mehrfacher Schweizer Meister, Cupsieger etc. ist für uns eine Idealbesetzung auf dem Weg zu einem Klub von Spielern für Spieler.“

SAFP Präsident Lucien Valloni: „Wir sind überzeugt, dass Andy Ladner bestens zu unserem Konzept passt, weil er sich gewohnt ist, mit jungen und erfahrenen Spielern zu arbeiten und auch eine enorme Erfahrung als Profispieler mit sich bringt. FC United Zürich und SAFP wollen einen langfristigen Mehrwert für die Spieler bieten können und dies ist ein weiterer Schritt in Richtung absolut professionelle Struktur und Ausbildung im Promotion League Team.“

Beste Saisonleistung wurde nicht belohnt

FC Stade Nyonnais – FC United Zürich 1:0 (1:0)

Trotz der bis dato besten Saisonleistung unterlag am vergangenen Samstag der FC United Zürich beim Tabellenzweiten und Auftstiegsmitfavoriten FC Stade Nyonnais knapp mit 0:1 Toren.

Man hatte sich bei den Zürchern für diese Begegnung viel vorgenommen und die Taktik gegenüber den bisherigen Begegnungen geändert. Defensive hat Priorität vor Offensive – mit dieser Marschroute brachten die Limmatstädter den Tabellenzweiten zum Wanken, aber nicht zum Fallen. Zwar berannten die Hausherren in der Anfangsphase das Tor der Zürcher, doch tief stehende Mannschaft von Andy Ladner und ein glänzend aufgelegter Christian Baumgartner zwischen den Pfosten bewahrten mit aufopferungsvollem Kampf und Glanzparaden die Gäste vor einem frühen Gegentreffer. Die Gastgeber, die mit Super- und Challenge-Leaguespielern antraten, waren spielerisch klar überlegen und hatten mehr Ballbesitz, konnten ihre Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Das Bollwerk der Zürcher hielt bis 1 Minute vor der Pause, als Hugo Fargues völlig freistehend aus kurzer Distanz seine Mannschaft in Führung brachte.

In der zweiten Halbzeit wurde FC United Zürich mutiger und liess kaum noch Torchancen zu. Sie zwangen nun auch die Einheimischen zu mehr Fehlpässen und je länger die Partie dauerte stieg auch die Nervosität. Die Limmatstädter waren dem Ausgleich mit gefährlichen Schüssen aus aurichtsreichen Positionen sehr nahe und kamen in der 81. Minute durch Stefanovic zu einer Grosschance, als er im gegnerischen Strafraum freistehend knapp darüber schoss. So blieb es bei der knappen 0:1 Niederlage.

Beim FC United Zürich jedenfalls ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen, auch wenn es denkbar knapp nicht zu einem Punktegewinn gegen den Tabellenzweiten gereicht hat.

Auftstellung FC United Zürich

Baumgartner, Kargbo, D. Tahiri, Milani, Faria da Cruz, Miljkovic, Teke, Kassem (ab 87. Min. Doe), Tavares, Stefanovic, Gasane (ab 64. Min. Simao)

Torfolge

44. Min. 1:0 Hugo Fargues

Trainer

André Ladner

Bemerkungen

FC United Zürich ohne M. Tahiri, Lacroce, Moubandje, Biba (alle kein Einsatz), Toimil (gesperrt), Saarelma, Schiesser, Kaliki, Amankwah, Mäder, Gloor, Anicic, Nsiala (alle verletzt)

FC United verliert trotz Leistungssteigerung gegen den Tabellenführer SC Kriens

FC United Zürich – SC Kriens 1:3 (0:1)

Nach der klaren Auswärtsniederlage gegen den FC Köniz, wollten sich die Limmatstädter im Heimspiel gegen den Tabellenführer SC Kriens unbedingt rehabilitieren. Und tatsächlich verlief die Begegnung zum grössten Teil ausgeglichen.
Die Gäste aus der Innerschweiz legten einen Blitzstart hin und wollten mit variablem Lauf- und Pass-Spiel von Anfang an ihre Favoritenrolle gerecht werden. Diese Anstrengungen wurden bereits nach 10 Minuten durch den Führungstreffer von Nico Siegrist belohnt. Die Gastgeber hielten aber unbeeindruckt dagegen und die Zuschauer konnten sich über die Leistungssteigerung im Vergleich zu der letzten Partie erfreuen. In der Folgezeit beherrschte die Defensive durch gute Aktionen die Offensivbemühungen beider Mannschaften. Mit einem knappen 0:1 Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pausenansprache von Andy Ladner kamen die Einheimischen mit neuem Selbstvertrauen aus der Kabine. Aber nur 4 Minuten nach Wiederanpfiff wurden die Hoffnungen durch ein Penaltytor der Gäste zum 0:2 jäh geknickt. Der FC United hielt aber weiter dagegen, zeigte gute Ansätze, nur die letzten Pässe und die Präzision wollten nicht so richtig klappen. Nach 60 Minuten wurde Lewis Tavares im Strafraum der Gäste von den Beinen geholt und Danjel Stefanovic verwandelte den fälligen Penalty sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Nun keimte wieder Hoffnung auf bei den Gastgebern, die nur 6 Minuten später durch das 1:3 bereits wieder zunichte gemacht wurde. Zu allem Überfluss wurde in der 78. Minute Toimil nach einer Unbeherrschtheit mit einer gelb-roten Karte vom Platz gestellt. Damit war die Partie natürlich entschieden.

Fazit: Der FC United Zürich zeigt sich gegenüber den bisherigen Partien verbessert, macht aber in entscheidenden Situationen immer noch Fehler, die durch die erfahrenen Spieler der gegnerischen Mannschaften aus der Super- und Challenge League ausgenützt werden. Man darf aber den Spielern von United und Andy Ladner keine grossen Vorwürfe machen, weil auf dem Spielfeld oft 5 – 7 Akteure stehen, die noch keine 20 Jahre alt sind und noch keine Promotion League-Erfahrung besitzen. Diese Tatsache hat dem Verein erfreulicherweise die Führung in der Zwischenwertung der Nachwuchs Trophy zur Förderung von U21 Spielern eingebracht!

Auftstellung FC United Zürich

Baumgartner, Saarelma (ab 67. Min. Lacroce), Milani, Kargbo, Miljkovic, Teke, Stefanovic, Toimil Castro, Schiesser (ab 46. Min. Faria da Cruz), Gasane (ab 84. Min. Amankwah), Tavares

Torfolge

10. Min. 0:1 Siegrist, 49. Min. 0:2 Seferagic (Penalty), 63. Min. 1:2 Stefanovic (Penalty), 69. Min. 1:3 Seferagic

Trainer

André Ladner

Bemerkungen

FC United Zürich ohne Schnell, Doe, Kassem, Kaliki (alle kein Einsatz), D. Tahiri (gesperrt), Biba, Simao (beide Aufgebot anderes Team), Gloor, Anicic, Mäder, Moubandje, Nsiala

Der FC United bezahlt Lehrgeld

FC Köniz – FC United Zürich 6:0 (2:0)

Obwohl das Spiel lange ausgeglichen verlief, verlieren die Limmatstädter in Köniz mit 0:6. United hielt lange gut mit, doch der routinierte Gegner agierte in den entscheidenden Situation cleverer.

Nachdem United den besseren Start erwischt hatte, fanden nach 15 Minuten auch die Einheimischen zu ihrem Spiel. Der FC United hatte zwar weiterhin mehr Ballbesitz agierte aber etwas zu fehlerhaft. Köniz hingegen operierte mit schnellen Gegenstössezn und sorgte oft für Gefahr im Strafraum der Gäste. Nach einem der zahlreichen Ballverluste im Mittelfeld führte ein schneller Gegenstoss in der 18. Minute zum 1:0 für Köniz. Am Charakter des Spiels änderte sich auch nach dem Tor nichts. United weiterhin mit mehr Ballbesitz, Köniz mit langen Bällen und schnellen Gegenstösse. Nach 36. Minuten stand es 2:0 für die Einheimischen. Mit diesem Resultat wurden die Seiten gewechselt.

In der Anfangssphase der zweiten Halbzeit hatte man das Gefühl, dass den Gastgeber langsam die Kräfte schwinden, weil sie am Sonntag ein kräfteraubendes Spiel im Cup gegen den FC Lugano hatten. Die Spieler des FC United konnten aus ihrer optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Etwas zu wenig zielstrebig agierte die Mannschaft. Nach der gelb-roten Karte gegen Driton Tahiri in der 75.Minute verlor man etwas die Übersicht und erhielt noch 4 Gegentreffer.

Auftstellung FC United Zürich

Schnell, Kargbo, D. Tahiri, Milani, Faria da Cruz, Miljkovic, Kassem (ab 68. Min. Teke), Stefanovic (ab 80. Min. Amankwah), Toimil, Tavares, K. Dzaferi (ab 68. Min. Gasane)

Torfolge

18. Min. 1:0 (D. Tahiri Eigentor), 36. Min. 2:0 Gregorio, 77. Min. 3:0 Boillat, 84. Min. 4:0 Huvos, 88. Min. 5:0 Miani, 90.+1 Min. 6:0 Gomes

Trainer

André Ladner

Assistenztrainer

Marijan Tukeric

Bemerkungen

FC United Zürich ohne M. Tahiri, Schiesser, Kaliki, Saarelma (alle kein Einsatz), Biba, Doe, Simao, Lacroce (alle nicht im Aufgebot), Anicic, Mäder, Nsiala, Gloor, Moubandje (alle verletzt) Baumgartner (gesperrt)

Unglückliche Niederlage in der Nachspielzeit

FC United Zürich – SC Brühl 1:2 (1:1)

Nachdem sich die akute Personalsituation bei den Limmatstädtern durch die neu qualifizierten Spieler etwas entschärft hat, wäre in einer packenden Partie gegen den höher dotierten SC Brühl beinahe die Überraschung gelungen. In einem spannenden und umkämpften Spiel verlor United in der letzten Minute (95. Min.) der Nachspielzeit durch ein Elfmetertor nicht nur äusserst unglücklich das Spiel, sondern auch ihren Torhüter Christian Baumgartner durch eine Ampelkarte.

Es hat an diesem regnerischen Samstag nicht unbedingt die bessere Mannschaft gewonnen. Die Gäste aus St. Gallen waren zum Ende das glücklichere und etwas clevere Team. Die Mannschaft von Trainer Andy Ladner hätte in der Nachspielzeit, mit etwas mehr Cleverness, das Spiel für sich entscheiden können, als die vehement den Siegestreffer suchenden Gäste ihre Abwehr fast völlig entblössten und zwei vielversprechende Konter der Einheimischen durch unpräzise Zuspiele nicht konsequent zu Ende gespielt werden konnten. Kleinigkeiten haben zum Schluss den Unterschied ausgemacht. So ist eben Fussball. Auf diesem Spiel kann United aber aufbauen, weil zwei Teams auf Augenhöhe gegeneinander gespielt haben. Der angestrebte Platz im Mittelfeld der Tabelle wurde zwar durch die Niederlage nicht erreicht, doch brachte die Partie die wertvolle Erkenntnis, dass die Zürcher alle Mannschaften in der Liga schlagen können.

Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer ein unterhaltsames Spiel bei dem beide Mannschaften schnell nach vorne spielten. Die Zürcher agierten im Vergleich zu den bisherigen Spielen in allen Belangen verbessert und lieferten eine starke Vorstellung ab. Dennoch gerieten sie in der 14. Minute mit 0:1 Rückstand. In der gesamten ersten Halbzeit agierten beide Teams gefährlich und so lang ständig ein Tor in der Luft. Für den verdienten 1:1 Ausgleichstreffer sorgte in der 32. Spielminute nach einer Rechtsflanke der aufgerückte Odilon Faria da Cruz mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung.

In der zweiten Halbzeit ging das Spiel zwar weiterhin hin- und her, wobei jetzt deutlich weniger Zug zum Tor als noch in der ersten Halbzeit entwickelt wurde. Trotzdem hatten beide Teams genügend Chancen um in Führung zu gehen. Die Einheimischen hatten sogar einen Pfostentreffer zu beklagen. So kam es zu der bereits erwähnten turbulenten Schlussphase, in der die Gäste glücklich zu drei Punkten kamen, weil der Schiedsrichter eine saubere Abwehr des jungen Torhüters Baumgartner leider fälschlicherweise als Foul taxierte. Die Bestrafung war hart, mit einem ungerechtfertigten Penalty und einem Platzverweis für den Torhüter.

Auftstellung FC United Zürich

Baumgartner, Kargbo, Tahiri, Milani, Faria da Cruz, Stefanovic (ab 67. Min. Teke), Toimil, Gasane (ab 67. Min. Schiesser), Tavares (ab 83. Min. Moubandje), K. Dzaferi

Torfolge

14. Min. 0:1 Raphael Huber, 32. Min. 1:1 Faria da Cruz, 95. Min. 1:2 Alessandro Riedle (Penalty)

Trainer

André Ladner

Assistenztrainer

Marijan Tukeric

Bemerkungen

FC United Zürich ohne Schnell, Kaliki, Amankwah, Lacroce (alle kein Einsatz), Kassem (gesperrt), Doe, Biba (beide Aufgebot anderes Team), Anicic, Gloor, Saarelma, Simao, Nsiala, Mäder

United hat Anfangsphase verschlafen

FC Bavois – FC United Zürich 2:1 (2:0)

Am Samstag begab sich 1. Mannschaft zur dritten Auswärtspartie in die Westschweiz. Es ging zum FC Bavois im Bezirk Jura-Nord Vaudois. Das Spiel stand unter keinen guten Vorzeichen. Trainer Andy Ladner konnte sich nicht über die Kaderkonstellation freuen, sondern musste wieder improvisieren. So fehlten neben den verletzten Gloor, Nsiala, Moubandje und Toimil, die noch nicht spielberechtigten Doe, Faria da Cruz, Kargbo, Saarelma, Tahiri, Tavares und Teke. So war Trainer Ladner erneut gezwungen eine Elf zu finden, die die weite Fahrt auf sich nahm. Die Gebrüder Indrit und Kushtrim Dzaferi von der 2. Mannschaft sowie Daniel Negreiros dos Santos von den A-Junioren ergänzten den Kader. Dem Team war bewusst, dass es an diesem Tage sehr schwer werden würde und man nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Erfolg kommen konnte. Die Devise war, hinten so lange wie möglich die Null zu halten und über das Zentrum gefährlich nach vorne zu stossen. Dies hielt nicht lange an und die Stadtzürcher musste sich frühzeitig der Anfangsoffensive der Einheimischen geschlagen geben. Bereits in der 5. Spielminute köpfelte Alex Da Silva aus 8 Metern eine schöne Rechtsflanke zum 1:0 ein. Nur eine Minute später erhöhte Muamer Zeneli mit einem Freistosstor aus 30 Meter Entfernung durch die Mauer auf 2:0. Die Gäste sichtlich geschockt mussten jetzt endlich ins Spiel finden, um weitere Verlustreffer zu vermeiden. Nach den zwei frühen Verlustreffern stellte man sich besser auf die langen Bälle ein und hielt dagegen. Gerade besser ins Spiel gefunden, der nächste Schock für die Limmatstädter. Nach rund einer halben Stunde verletzte sich Torhüter Anicic (Diagnose noch ausstehend), nach einem Abschlag ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste durch Christan Baumgartner ersetzt werden, der ihn aber hervorragend vertrat. Die Partie auf gut bespielbaren, aber tiefen Geläuf, war nun geprägt von vielen harten Zweikämpfen und Spielunterbrüchen (der nicht immer souverän wirkende Schiedsrichter verteilte insgesamt 9 gelbe Karten). Ausser ein paar Halbchancen auf beiden Seiten, ereigneten sich aber keine nennenswerte Aktionen mehr in der 1.Spielhälfte.

In der Halbzeitpause hieß es dann erstmal durchatmen und runterkommen. Trainer Andy Ladner machte seinen Jungs wenig Vorwürfe und versuchte ihnen neues Selbstvertrauen einzuimpfen Bis auf die Gegentreffer und ein paar nicht befolgten taktischen Anweisungen spielten sie in der 1. Hälfte gut mit.

In der zweiten Halbzeit waren die Zürcher bemüht dem Spiel mit einem schnellen Anschlusstreffer noch einmal eine Wende zu geben. Aber die Aktionen waren zu wenig zwingend um die Abwehr um Arnaud Bühler (Ex-Super League-Spieler) ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Im Gegenteil, Bavois hatte mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen mehrere gute Torchancen um die Partie endgültig zu entscheiden. Als sich die meisten der 116 Zuschauer bereits mit dem 2:0 abgefunden hatten, gelang dem eingewechselten Godwill Amankwah nach einer schönen Kombination in der 85. Minute der 2:1 Anschlusstreffer. Der Treffer fiel aber zu spät und die Limmatstädter mussten ohne Punktegewinn die weite Heimreise nach Zürich antreten.

Jetzt gilt es die Fehler zu anlysieren und die Partie so schnell wie möglich abzuhaken. Bereits am nächsten Samstag, im Heimspiel gegen den SC Brühl, wartet nämlich ein schwerer Brocken auf die Zürcher. Positiv, dass dann die bisher nicht spielberechtigten Akteure eingesetzt werden können. Dies belebt nicht nur den Konkurrenzkampf in den eigenen Reihen, sondern Andy Ladner hat dann mehr Variationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Auftstellung FC United Zürich

Anicic (ab 32. Min. Baumgartner), Lacroce, Mäder, Milano, Schiesser, Miljkovic, Stefanovic, Kassem, Gasane (ab 85. Min. Amankwah), Simao (ab 58. Min. K. Dzaferi), I. Dzaferi

Torfolge

5. Min. 1:0 Da Silva, 6. Min. 2:0 Zeneli, 85. Min. 2:1 Amankwah

Trainer

André Ladner

Assistenztrainer

Marijan Tukeric

Bemerkungen

FC United Zürich ohne Kaliki, Negreiros dos Santos und Biba (alle kein Einsatz)

Erste Heimniederlage für FC United Zürich

FC United Zürich – FC Zürich II 2:3

United wollte sich nach der Auswärtsniederlage gegen Yverdon im Derby gegen FC Zürich II unbedingt rehabilitieren. Es waren aber die Gäste, die bei hochsommerlichen Temperaturen wie die Feuerwehr begannen und versuchten mit schnell vorgetragenen Angriffen die Abwehr der Heimmannschaft zu überwinden. Bereits in der 3. Spielminute wurden diese Angriffsbemühungen mit dem 0:1 belohnt. Nur 9 Minuten später konnte Lavdrim Rexhepi völlig freistehend aus 20 Metern mit einem sehenswerten Schuss auf 0:2 erhöhen. Dieser frühe Zweitorevorsprung verlieh den Gästen weiteres Selbstvertrauen und in der Folge kamen sie zu weiteren hochkarätigen Tormöglichkeiten. Aber entweder scheiterten sie am glänzend disponierten Torhüter Anicic oder an ihrem eigenen Unvermögen. Nach rund einer halben Stunde glich sich das Spielgeschehen aus und United kam nun besser ins Spiel. In der 39. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem klaren Foul auf Elfmeter, den Stefanovic eiskalt zum 1:2 Anschlusstreffer verwandelte. Nun kam die beste Phase der Gastgeber und sie versuchten noch vor der Pause vehement den Ausgleich, was aber nicht mehr gelang.
Mit berechtigten Hoffnungen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, begann United die zweite Halbzeit. Doch nach nur zwei Minuten wurden diese Hoffnungen mit dem 1:3 von Lavdrim Rexhepi bereits wieder zur Nichte gemacht. Es war dies der dritte Treffer von Lavdrim Rexhepi an diesem Samstag. Die Partie plätscherte nun so dahin und man merkte es den Akteuren deutlich an, dass die Hitze an die Substanz gegangen ist. Es dauerte bis zur 86. Minute, als wieder Spannung in die Partie kam. Der Schiedsrichter zeigte nach einem Gerangel im Strafraum der Gäste richtigerweise erneut auf den Elfmeterpunkt. Dejan Miljkovic liess sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:3. Dieser Anschlusstreffer mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte von United, aber der Ausgleich wollte in der verbleibenden Spielzeit aber nicht mehr gelingen.

Es wäre mehr dringelegen für United. Aber die Gegentreffer fielen jeweils zu einem äusserst ungünstigen Zeitpunkt. Nun gilt es, diese Niederlage so schnell wie möglich abzuhaken. Am kommenden Samstag gastieren die Zürcher in Bamois bei einer Mannschaft, welche nicht optimal in die Saison gestartet ist.

Auftstellung FC United Zürich

Anicic, Kaliki, Lacroce, Mäder, Milani, I. Dzaferi (ab 70. Min. Amankwah), Miljkovic, Stefanovic, Kassem, K. Dzaferi (ab 70. Min. Schiesser), Gasane (ab 33. Min. Simao)

Torfolge

3. Min. 0:1 Rexhepi, 12. Min. 0:2 Rexhepi, 39. Min. 1:2 Stefanovic (Penalty), 48. Min. 1:3 Rexhepi, 86. Min. Miljkovic (Penalty)

Trainer

André Ladner

Assistenztrainer

Marijan Tukeric

Bemerkungen

FC United Zürich ohne Nsiala, Gloor, Toimil, Moubandje (alle verletzt), Negreiros, Biba, Baumgartner (alle kein Einsatz)